Wir führen alle sechs Monate Produktionsläufe durch, was bedeutet, dass sich die Maschine kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. Wir unternehmen jedoch große Anstrengungen, um die Abwärtskompatibilität zu gewährleisten. Seit der ursprünglichen Version 1.0 war es unser Ziel, eine „Turing-vollständige“ Maschine zu bauen, die jeden Stil der Espresso-Extraktion emulieren kann. Aus diesem Grund ist die grundlegende Kaffeequalität einer älteren Version 1.0 im Wesentlichen identisch mit der einer Version 1.3 oder 1.4. Bestehende Kunden müssen kein komplett neues Modell kaufen, um die neuesten Funktionen zu erhalten, da wir regelmäßig erschwingliche Upgrade-Kits anbieten – wie beispielsweise unser Upgrade für die Brühkopfsteuerung –, die auf ältere Hardware nachgerüstet werden können.
Es gibt zwei Hauptgründe für die stetigen Preiserhöhungen: Unsere ursprüngliche Preisgestaltung war nicht tragbar, und unsere Community fordert immer hochwertigere Komponenten. Als wir die Version 1.0 erstmals auf den Markt brachten, hatten wir den Preis tatsächlich so niedrig angesetzt, dass wir keinen Gewinn erzielten; das Ziel bestand lediglich darin, die Maschine auf den Markt zu bringen und Feedback zu sammeln. Seitdem haben wir, um den Ansprüchen der Nutzer nach Perfektion gerecht zu werden, unsere Bauteile in halbjährlichen Abständen verbessert. So haben wir beispielsweise handelsübliche Durchflussbegrenzer durch hochpräzise Versionen in Jet-Flugzeug-Qualität ersetzt, was zwar unsere Herstellungskosten erhöht, aber die Leistung erheblich verbessert hat. Im Grunde gilt: Je länger ein Käufer mit dem Kauf wartet, desto mehr wird die Maschine kosten, da sie ständig besser wird.
Da sich unser Absatzvolumen im vergangenen Jahr verdreifacht hat, liegt unser Hauptaugenmerk auf der Optimierung der internen Montagezeit und nicht auf der Einführung weiterer, für den Kunden sichtbarer optischer Änderungen. Es ist uns gelungen, die Montagezeit pro Maschine von 20 auf 16 Stunden zu reduzieren, und wir streben eine weitere Senkung auf etwa 13 Stunden an. Um dies zu erreichen, stellen wir von individuell computergesteuert (CNC) gefrästen Innenteilen auf Formteile um. Diese Änderung hat keinen Einfluss auf die Leistung oder die Qualität des Kaffees, beschleunigt jedoch den Fertigungs- und Reparaturprozess erheblich. Durch die Rationalisierung dieses Montageprozesses können wir die gestiegene Nachfrage bewältigen und schnellere Servicezeiten gewährleisten, ohne unseren Personalbestand übermäßig ausweiten zu müssen.